Aktuelles

Hier erfahren sie jederzeit was es Neues gibt
20.07.2016
Umweltpodium des BUND Neckar-Alb zur Bundestagswahl 2017
Mittwoch, 6. September 2017 um 19.00 Uhr Sonnenzentrum, Im Leimengrüble 14, 72108 Rottenburg-Oberndorf
Bürgerbeteiligung

Der Schwerpunkt des Podiums liegt bei den Themen Natur und Umwelt. Es wird um Energiepolitik, den Artenschutz oder den Klimawandel gehen und welche Rolle die Landwirtschaft und der Wald dabei spielen. Nach der Podiumsrunde können Sie als Wählerin und Wähler auch gerne ihre Fragen direkt an das Podium richten!

Die BundestagskandidatInnen aller relevanten Parteien aus unserem Wahlkreis haben Ihre Teilnahme oder einer Vertretung zugesagt. Das Podium wird moderiert von Herrn Prof. Dr. Bastian Kaiser, Rektor der Hochschule Rottenburg.

Hierzu laden wir alle interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger recht herzlich ein.

20.07.2016
Presse-Mitteilung: EEG-Reform 2016
Gesetzesnovelle ist eine Bremse für die Energiewende
Bürgerbeteiligung

Letzte Woche hat der Deutsche Bundestag die Novelle des „Erneuerbare-Ener¬gien-Gesetzes“ (EEG 2016) verabschiedet. Die Arbeitsplätze der Wind- und Solarbranche sollen geopfert werden (zigtausende), damit die fossilen und atomaren Kraftwerke noch einige Jahrzehnte länger laufen kön¬nen. Der Bundestag hat die Proteste von Umweltschutzorganisationen ignoriert, die auf die Dringlichkeit von Klimaschutzmaßnahmen gepocht hatten. Auch der Verein SonnenEnergie Neckar-Alb hat bei Bundestagsabgeordneten der Region auf die Dringlichkeit einer Korrektur des EEG-Referenten-Entwurfs hingewiesen. Die Vorteile der regionalen, dezentralen Energie-Erzeugungsstrukturen durch Bürger-Energiegenossenschaften wurden bei diesem Gesetz nicht angemessen berücksichtigt.

Das EEG 2016 verfolgt das offensichtliche Ziel, die Energiewende in Deutsch¬land auszubremsen und noch für viele Jahrzehnte den Vorrang von Kohle im deut¬schen Energiemix festzuschreiben. Dies wird durch eine Deckelung der Ausbauziele zementiert.

Der Zubau von Photovoltaik wird auf 2,4 Gigawatt (GW) pro Jahr gedeckelt, der Zu¬bau von Windkraft an Land (onshore) auf 2,8 GW pro Jahr. Bei diesem Tempo ist die Vollversorgung mit Strom aus Erneuerbaren Energien auch in hundert Jahren nicht zu schaffen.

Kern des jetzigen Gesetzes ist die Umstellung der Vergütung von Strom aus EE-Anla¬gen auf Ausschreibungs-Modelle. Damit wird die Akteurs-Struktur massiv zu¬gunsten finanzstarker Bewerber verschoben, die sich das finanzielle Risiko einer Nichtberücksichtigung erlauben können. Bürger-Energiegenossenschaften und kleine Stadtwerke können solche Risiken nicht eingehen.

Die Energiepolitik der derzeitigen Bundesregierung verfolgt nicht das Ziel der dezentralen Energiewende, sondern macht die Energiepolitik wieder zu einer Angelegenheit von Monopolen. Eine Bürgerbeteiligung ist nicht wirklich vorgesehen.

Sonne und Wind sind aber nun mal von ihrer Natur her dezentral. Wir brauchen deshalb ein Stromsystem, bei dem Produktion, Speicherung und Verbrauch von Elektrizität nahe beieinander stattfinden. Dies könnte kommunal oder regional geschehen.

Sowohl aus Kosten- als auch aus Sicherheitsgründen wären solche Systeme den hergebrachten, zentralen überlegen. Die EEG-Novelle zielt aber auf zentrale Struktu¬ren wie im vorigen Jahrhundert.

Deutschland hatte im Jahre 2000 mit dem EEG 2000 eine Pionierleistung auf dem Weg des Schutzes vor Klimawandel und vor radioaktiven Gefahren erbracht. Weltweit verwenden derzeit 110 Staaten und substaatliche Rechtssysteme die Idee der kostendeckenden Ein¬speisevergütung, welche die Große Koali¬tion in Deutschland nun zerstört hat. Der starke Vorbildcharakter, den Deutschland bei der Energiewende weltweit genoß, wurde durch die Deckelung der Ausbauziele beendet.

Die auf der Klimakonferenz in Paris im letzten Dezember gegebenen Versprechen über Anstrengungen beim Klima¬schutz sind damit rigoros gebrochen worden. Deshalb ist dieses Vorgehen in jedem Fall verantwortungslos. Bei den nächsten Über¬schwemmungs- und Unwetterkatastrophen werden wir uns daran erinnern.

Luftaufnahme Solarpark Engstingen-Haid
Thomas Merkle
(stellvertretender Vorsitzender)
06.03.2016
Energiewende - man muss sie nur wollen
Parteienvertreter, Kandidaten und mit Thomas Poreski ein richtiger Landtagsabgeordneter diskutierten über erneuerbare Energien und Klimaschutz. Alle befürworten die Energiewende - auf unterschiedliche Art.
Bericht von Peter U. Bussmann am 04.03. in der Südwestpresse

Rund fünf Dutzend Zuhörerinnen und Zuhörer interessierte das Thema. Moderator Thomas Merkle vom Vorstand des Vereins Sonnen-Energie Neckar-Alb spannte den Bogen ambitioniert von Enerneuerbaren Energie und Klimaschutz bis hin zur Flüchtlingsproblematik weltweit.

Zur Einstimmung stellte Erster Vorsitzender Klaus Fink im Impulsvortrag das jüngste Energieszenario des Vereins vor. Der Verein hält 100 Prozent erneuerbare Energie in der Region bis 2030 für machbar, "in der Region gibt es ausreichende Potenziale dafür", unterstrich Fink.

"Die Energiewende wäre also möglich, wenn man nur wollte", nahm Merkle die Vorlage auf und machte sich mit dem Podium dran, den Fragenkatalog abzuarbeiten.

Jessica Tatti, Landtagskandidatin der Linken, steht "ohne Wenn und Aber zur Energiewende", will klare CO2-Grenzwerte setzen und die Energieversorgung rekommunalisieren. Bis 2050 hält sie die Umstellung auf 100 Prozent Erneuerbare Energie für möglich. Im Gegenzug sollten die Privilegien für "Stromfresser der Industrie" kassiert, Atomkraftwerke abgebaut und keine neuen Kohlekraftwerke gebaut werden. Aber, so mahnt sie: "Die Energiewende muss sozial sein", die Beschäftigten müssten in Ersatzarbeitsplätzen bei den Erneuerbaren Energien untergebracht werden.

"Grün-Rot will das ganz klar", bekräftigte Ramazan Selcuk in Vertretung des SPD-Landesvorsitzenden Nils Schmid: "Die Landesregierung hat Ernst gemacht mit der Energiewende, zum Beispiel bei der EnBW", erläuterte er. Doch es gelte abzuwägen zwischen der technischen Machbarkeit und der Wirtschaftlichkeit, manchmal sei die kleinere Lösung die bessere. Aber "wir sind auf einem guten Weg".

Grünen-Abgeordneter Thomas Poreski verriet vorab, dass er "hobbymäßig technisch sehr interessiert sei" und sogar selber einige Patente gesichert hat. Er kritisierte, dass der Gesetzgeber "die Solarenergie total ausgebremst hat", was viele Arbeitsplätze in der Region kostete. Sein Credo: "Raus aus der Kohle" hin zu intelligten Netzen und virtuellen Stromspeichern. Und: "Die Preise müssen die ökologische Wahrheit sagen."

Ja, sagt Gabriele Gaiser als Zweitkandidatin der CDU, "wir brauchen die Energiewende aus Umweltschutzgründen". Doch die Versorgungssicherheit müsse gewährleistet sein. Sie rät, sich mit den "heimischen Versorgern zu identifizieren".

Thomas Baltzer, der für die FDP-Kandidatin Wibke Steinhilber auf dem Podium Platz genommen hatte, warnte vorweg; "Ich hab' meine eigene Meinung", mit der die Partei nicht immer einig sei. Er realisierte die erste große Fotovoltaikanlage mit 2,7 Megawatt Leistung auf der Schießanlage in Engstingen. Mittlerweile betreiben die Stadtwerke Tübingen die Anlage. Für Baltzer steht fest: "Wir brauchen nicht nur die Erneuerbaren Energien, wir brauchen für den Grundlastbereich ein kontinuierliches Feuerchen, egal was da brennt." Er plädiert zudem für denzentrale Energieversorgung mit Eigenverbrauch, das schaffe hohe Autarkiequoten.

Und er räumte im weiteren Verlauf ein: "Zu meinem Bedauern sind viele Sätze von Herrn Poreski leider richtig", was den Zuhörern ein Schmunzeln entlockte. Realist blieb der Liberale auch bei der Frage, wer für die Kosten der Lagerung des Restmülls aus den Atomkraftwerken aufkommen soll. Während alle anderen nach dem Verursacherprinzip die Stromkonzerne und deren Rücklagen in die Verantwortung nehmen wollen, machte Baltzer klar: "Über Preiserhöhungen werden wir alle das bezahlen."

30.01.2016
Podiumsdiskussionen zur Landtagswahl 2016 mit namhaften Politikern
Erneuerbare Energien und Klimaschutz - weniger Klimaflüchtlinge und nachhaltige Wirtschaftsförderung für die Region
Zur Landtagswahl in Baden Württemberg am 13. März veranstaltet der
SonnenEnergie Neckar-Alb e.V. (SENA)
eine Podiumsdiskussion unter dem Motto:
Erneuerbare Energien und Klimaschutz - weniger Klimaflüchtlinge und nachhaltige Wirtschaftsförderung für die Region

Spitalhof-Saal, 72764 Reutlingen, Marktplatz
Mittwoch 2. März 2016, 20:00 Uhr

Impulsvortrag: 100 % Erneuerbare Energie für die Region
Klaus Fink (SENA)

Die Grünen: Thomas Poreski
SPD: Ramazan Selcuk
CDU: Gabriele Gaiser
FDP: Wibke Steinhilber
Linke: Jessica Tatti

Moderation: Thomas Merkle (SENA)

29.08.2015
Wir feiern: 20 Jahre SonnenEnergie Neckar-Alb e.V.
Wann: am Samstag, den 19. September, ab 19:00 Uhr, Saalöffnung ab 18:15 Uhr

Wo: Saal, Spitalhof Reutlingen Wilhelmstr. 69
mit interessanten Vorträgen, Musik und einem Stehimbiss

Logo des Solar e.V.
20 Jahre SonnenEnergie Neckar-Alb e.V.
1995 - 2015
„Die Energiewende umsetzen“
  • 18:15 Saalöffnung, Eintreffen der Gäste
  • 19:00 Musikalische Eröffnung: music garage big band, Tübingen
    unter der Leitung von Oliver Wendt
  • 19:15 Begrüßung, Klaus Fink, 1. Vorsitzender SonnenEnergie Neckar Alb e.V.
  • Grußworte:
    • Helmfried Meinel, Ministerialdirektor, Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
    • Thomas Reumann, Landrat, Landkreis Reutlingen
    • mit musikalischem Abschluss music garage big band, Tübingen
  • Rückblick auf 20 Jahre SonnenEnergie Neckar-Alb e.V.
    - Thomas Merkle
  • Solarenergie für Krankenhaus in Gambia - Informationen zur geplanten Projektunterstützung, Friedrich
    - Hagemeister
  • Musikalisches Zwischenspiel
  • Erfahrungen aus anderen Regionen: Zusammenarbeit der 100%-Regionen
    - Bertram Fleck, Landrat a.D. im Kreis Rhein-Hunsrück
  • Musikalisches Zwischenspiel
  • „Energie-Szenario Region Neckar-Alb 2015-2030“, 100 % Erneuerbare Energien in der Region Neckar-Alb, Vorstellung der neuen Studie
    Klaus Fink
  • Musikalisches Zwischenspiel
  • Preisverleihung mit Urkunde an die 100%-EE-Gemeinden
    Dr. Hans-Heinrich Rieser, Peter Boeing
  • Musikalisches Zwischenspiel
  • Steh-Imbiss – Buffet
Ende ca 22:00 Uhr
28.08.2015
Arbeitswochenende in Warstein

Das diesjährige Arbeitswochenende des Vereins SonnenEnergie Neckar-Alb e.V. wurde mit einer Exkursion nach Warstein verknüpft. Auf Einladung von Dieter Fromme, langjähriger Vorsitzender des Vereins und gebürtiger Warsteiner, haben Vorstand und aktive Mitglieder die Möglichkeit genutzt, die Fortschritte beim Ausbau der Erneuerbaren Energien im Sauerland zu besichtigen.

Der Vorstand im Sauerland

Das diesjährige Arbeitswochenende des Vereins SonnenEnergie Neckar-Alb e.V. wurde mit einer Exkursion nach Warstein verknüpft. Auf Einladung von Dieter Fromme, langjähriger Vorsitzender des Vereins und gebürtiger Warsteiner, haben Vorstand und aktive Mitglieder die Möglichkeit genutzt, die Fortschritte beim Ausbau der Erneuerbaren Energien im Sauerland zu besichtigen.

Auf einer Fläche von 1328 Quadratkilometer leben im Kreis Soest rund 300.000 Einwohner in 13 Kommunen. Damit ist der Kreis etwa halb so groß wie die Region Neckar-Alb und ähnlich dicht besiedelt. 2013 wurden 33 % des Stromverbrauchs aus Wind (16 %), Solar (7%) und Biomasse (8%) erzeugt. Die Erträge aus der Windenergie sollen- durch den weiteren Ausbau und den Ersatz von älteren- durch leistungsstärkere Anlagen noch deutlich erhöht werden. In unserer Region Neckar-Alb wurden im Jahr 2013 lediglich 16 % des Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien erzeugt. Die Windenergie spielte hierbei mit weniger als 0,2 % bisher keine Rolle, obwohl reichliche Potentiale vorhanden sind.

Die Zielsetzung des Vereins SonnenEnergie Neckar-Alb e.V., welcher in diesem Jahr sein 20 jähriges Vereinsjubiläum feiert, ist jedoch, eine 100-prozentige Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2030 zu verwirklichen.

Beim Arbeitswochenende in Warstein wurden hierzu nochmals wesentliche Aspekte erörtert.

Auf der Jubiläumsfeier am 19.9.2015 im Spitalhof in Reutlingen soll eine aktualisierte Fassung des EnergieSzenario 2030 vorgestellt werden. Kern und Ziel des Szenarios bleibt, einem breiten Publikum wohl begründet darzulegen, dass eine vollständige Umstellung der Energieversorgung der Region Neckar-Alb vom derzeitigen zentralistischen System auf eine dezentrale Versorgung aus regionalen Ressourcen bis 2030 möglich ist. Ein Schwerpunkt wird auch auf den neueren Entwicklungen ruhen: die Betonung der Energieein­sparung und effizienten Energienutzung, die intelligente Verflechtung der einzelnen Bereiche (Strom, Wärme, Mobilität) und Branchen der erneuerbaren Energien-Wirtschaft und die Notwendigkeit ausreichender Speicherkapazitäten.

Der Klimawandel hat besonders in unserer Region, mit Jahrhunderthagel, -Jahrhunderthochwasser und ständig neuen Hitzerekorden gezeigt, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien deutlich stärker forciert werden muss. In der Region Neckar-Alb gibt es hierzu ausreichende Potentiale, um besser dazustehen als bisher.

Von der Exkursion bleibt der Eindruck, dass die Zielsetzung des Vereins, eine 100- prozentige Energieversorgung aus Erneuerbaren Energien bis 2030 zu erreichen, durchaus realistisch ist.

Der Verein wird hierbei auch in Zukunft in vielfältiger Weise seinen Beitrag leisten.

29.08.2014
Jahrestreffen SonnenEnergie Neckar-Alb e.V.

11.-12. Juli 2014 Bildungshaus St Luzen in Hechingen

Der Vorstand

Themen

  • 20-Jahr-Feier 2015
  • Neuauflage EnergieSzenario 2030
  • Zukunftsideen für den SENA
20-Jahr-Feier 2015

Für die im nächsten Jahr anstehende 20-Jahr-Feier des „SonnenEnergie Neckar-Alb e.V.“ wurden beim Arbeitswochenende wesentliche organisatorische und inhaltliche Weichenstellungen vorgenommen.

Das Jubiläum soll die bisherige Arbeit, die künftigen Initiativen und die Notwendigkeit des Vereins in die Öffentlichkeit tragen. Es wird auch eine Zusammenfassung des bisher vom Verein und von engagierten Mitgliedern Geleisteten sein. Aber auch die Erfolge der Energiewende in der Region sollen hervorgehoben werden.

Das bis dorthin neu erstellte Energieszenario 2030 soll erstmalig präsentiert werden.

Darüber hinaus ist eine Aktualisierung der Solar-Regionalliga und einer Prämierung der kommunalen Sieger geplant.

Die Feier soll am 19.9.2015 im Spitalhof in Reutlingen stattfinden.

Neuauflage EnergieSzenario 2030

Das im Jahr 2009 vom Verein erstellte EnergieSzenario 2030 soll bis Mitte 2015 aktualisiert werden. Kern und Ziel des Szenarios bleibt, einem breiten Publikum wohl begründet darzulegen, dass eine vollständige Umstellung der Energieversorgung der Region Neckar-Alb vom derzeitigen zentralistischen System auf eine dezentrale Versorgung aus regionalen Ressourcen bis 2030 möglich ist. Es sollen vor allem die Anstrengungen aufgezeigt werden, die notwendig sind, um dieses Ziel der zunächst rechnerischen Vollversorgung zu erreichen. Aber es werden auch die dadurch zu erzielenden langfristigen Vorteile insgesamt und für die Region herausgestellt, die eindeutig größer sind als die Nachteile oder die der bisherigen Versorgungsform. Dazu sind auch einige Vorurteile der gegenwärtigen Diskussion auszuräumen: etwa die einseitige Kostendebatte, die Vorstellung, dass die Versorgung mit einer Form der erneuerbaren Energien oder als Insellösungen zu erreichen sei oder ähnliche Un- und Halbwahrheiten. Ein Schwerpunkt wird auch auf den neueren Entwicklungen ruhen: die Betonung der Energieeinsparung und effizienten Energienutzung, die intelligente Verflechtung der einzelnen Bereiche (Strom, Wärme, Mobilität) und Branchen der erneuerbaren Energien-Wirtschaft und die Notwendigkeit ausreichender Speicherkapazitäten.

Zukunftsideen für den SENA

Die Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung haben nach anfänglicher Begeisterung offenbar das Interesse an der Energiewende verloren. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist erfolgreicher vorangeschritten als geplant. Nun wird mit allen Mitteln versucht die notwendige Dynamik abzubremsen und dieses gleichzeitig als Erfolg zu verkaufen.

Der Klimawandel hat jedoch besonders in unserer Region, mit Jahrhunderthagel und Jahrhunderthochwasser gezeigt, dass der Ausbau weiter forciert werden muss.

Deshalb ist es gerade jetzt umso wichtiger die Zielsetzungen des Vereins hoch zu halten, und eine 100 prozentigen Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien in der Region Neckar-Alb einzufordern.

Der Verein wird hierbei auch in Zukunft in vielfältiger Weise seinen Beitrag leisten.
- Klaus Fink, 1. Vorsitzender